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Das Warmmachen beginnt immer mit einer bestimmten Menge Holz... In der Regel ist das soviel Holz, wie Ihre Holzbrandfeuerung aufnehmen kann. Gehen wir davon aus, daß 1 Kilogramm trockenes Brennholz 4 kWh Energiemenge gespeichert hat, so werden bei einer Füllung mit 10 Kilogramm rund 40 kWh an Energie freigesetzt. (So gesehen könnt man Holzbrandfeuerungen auch "Energiefreisetzungsgerät" nennen). Dieser Energiefreisetzungsprozeß, (im Volksmund) auch Abbrand genannt, dauert in der Regel, je nach Holzart und Beschaffenheit, ca. eine Stunde.

Ein Holzfeuer macht keine Schulden bei der Natur Das Schönste am Holzfeuer ist, neben seiner urigen Behaglichkeit, dass es keine Schulden macht bei der Natur. Schließlich gibt Holz nur so viel Kohlendioxid ab, wie es zuvor als Baum auch aus der Luft aufgenommen hat. Dazu muss man natürlich wissen, dass Holz auch dann Kohlendioxid freisetzt, wenn es im Wald verrottet. Und der Kreis schließt sich, denn neue Bäume holen wiederum das aus der Luft, was Holz beim Verbrennen abgibt. Deshalb ist Holz ein Energieträger, der im Gleichgewicht der Natur steht. Gut dass es Naturwärme aus Holz gibt.
Brennholz machen - ein Spaß für Familie und Freunde Sicher - Sie können Ihr Brennholz natürlich auch bestellen und es sich nach Hause liefern lassen. Aber, Sie könnten ja auch ein Familienereignis, eine Brennholzparty, eine Holzscheitolympiade, ein Hackstockessen oder einen Holzhackertriatlon daraus machen. Was sich hinter den einzelnen Ideen verbirgt, fragen Sie sich? Lassen Sie doch mal Ihre Fantasie spielen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Eines ist allerdings sicher: Ein unvergesslicher Spaß, über den Sie noch beim Einheizen schmunzeln werden.
Brennholz - wo es lagert, wie ich es bekomme Sie bekommen es auf sogenannten Brennholzdepots. Das sind Holzlagerplätze im Wald, auf dem Bauernhof, in Gutshöfen oder Forstämtern. Es gibt sie überall in Deutschland, wo es Wälder gibt und ofenfertiges Brennholz gebraucht wird. Die Adressen des nächsten Brennholzdepots erfragen Sie am besten bei Ihrem Waldbesitzerverband, im Forstamt oder im Internet unter www.brennholz.com

Brennholz lagern - kein Buch mit sieben Siegeln Wenn's raucht und dampft, ist entweder der Ofen schlecht gebaut, der Kamin verstopft oder das Brennholz falsch gelagert. Klar - das Brennholz muss grundsätzlich trocken sein. Am besten stapelt man es an der Wetterseite abgewandten Hauswand und zwar so, dass es etwa 10 Zentimeter über dem Boden liegt, gut luftdurchströmt und oben abgedeckt. Übrigens: Wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, sieht Brennholz an der Hauswand aufgeschichtet so richtig gut aus.
Mit Holz heizen heißt, mit den Ressourcen schonend umgehen Brennholz ist heimische und vor allem nachwachsende Energie. Es fällt entweder als Kronenholz bei Fällen starker Bäume an, oder ist Holz von schwachen Stämmen, die sowieso entnommen werden müssen, um anderen Bäumen zu besserem Wachstum zu verhelfen. Außerdem wird bei uns seit Jahrhunderten nur so viel Holz geerntet, wie auch nachwächst. Aber es wird auch immer wichtiger, nicht nachwachsende Rohstoffe wie Erdöl oder Erdgas durch Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zu ersetzen.
Was die Unterschiede ausmacht: Es geht darum, welches "WARM" Sie sich wünschen. Welcher Wärmeeffekt, welche Art der Verteilung, welche Art der Energienutzung allgemein für Sie das Beste ist. Der Kachelofenbauer konzipiert in Abstimmung auf Ihnen gemeinsam Ihre ideale Kachelofen- oder Kaminanlage. Denn jede Feuerungskonstruktion hat ihre eigene Art, Wärme abzugeben. Hier sind Fachwissen, Kreativität und Erfahrung gefragt. Merke: Die Heizleistung wird also nicht über das Typenschild am Heizeinsatz definiert, sondern über die Holzmenge, die Sie in den Heizeinsatz füllen und abbrennen. Viel Holz setzt beim Abbrand viel Energie frei, wenig Holz weniger. So einfach ist das. Es ist schon fast alles, was holzbeheizte Kachelöfen und Kamine an elementaren Dingen miteinander gemein haben.
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